Konflikt Velo/FG Solitude-Promenade

 

Der Konflikt zwischen Fussgängerinnen und Velofahrern auf der Solitude-Promenade beschäftigt den VRK seit seiner Gründung. Die bestehnde Fussweg-Signalisation bedeutet keinen Fussgänger-Vortritt, sondern lediglich die Pflicht der Velofahrenden, die Fussgänger durch klingeln zu warnen und notfalls anzuhalten. Das signalisierte Gebot für Schritttempo wird von den Velofahrenden mehrheitlich nicht beachtet. Deshalb hatte dedr VRK gegen die Signalisation Einsprache erhoben. Auf die Einsprache wurde aus formellen Gründen nicht eingetreten.

 

Abgestimmt auf die Planung des Roche-Südareals werden die Behörden einen Projektwettbewerb für eine nachhaltige Lösung des Verkehrsproblems vorbereiten. Bis diese Lösung vorliegt, wird es mehrere Jahre dauern.

 

 

Gestützt auf eine Umfrage unter seinen Mitgliedern hat der VRK beim Amt für Mobilität und bei der Verkehrsabteilung der Polizei kurzfristige Verbesserungsvorschläge eingereicht. Grossrat Lorenz Amiet machte im Grossen Rat mit einer Interpellation und einer Motion auf das Problem aufmerksam.

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200406 MM VRK fordert Veloverbot auf Fus
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201027 Einsprache Verkehrsanordnung Soli
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201221 Mitglieder-Umfrage Verkehrsanordu
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000000394035.pdf
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210406 PN Rempel-Zone bei Solitude-Park
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210916 Motion Amiet _Solitude Bicyclade_
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Rheinpromenade als Campingplatz

 

In den letzten Jahren haben die Anzahl Camper an der Rheinpromenade enorm zugenommen. Am Auffahrts-Feiertag wurden am Schaffhauserrheinweg 24 Camper gezählt, während der offizielle Camper-Parkplatz an der Bäumlihofstrasse (der auf der Website des Amtes für Mobilität angegeben wird) praktisch leer stand. Wildcampen ist in der Mehrzahl der Kantone bewilligungspflichtig, in Basel nicht.

 

 

Der VRK-Vorstand wehrt sich dagegen, dass neben der ohnehin starken Nutzung der Kleinbasler Rheinpromenade diese auch als Gratis-Campingplatz dienen soll. Wir haben das Problem bei den Regierungsrätinnen Esther Keller und Stephanie Eymann dargelegt und Lösungsmöglichkeiten erörtert. Unter anderem der Vorschlag, dass am St. Alban Rheinweg bei der Wettsteinbrücke eine beschränkte Anzahl bewirtschafteter und kostenpflichtiger Plätze geschaffen würde.

 

 

Grossrätin Beatrice Isler fragte in einer Interpellation die Regierung an, ob es ein Konzept betreffend Stellplätze für Wohnmobile gibt. Der Regierungsrat verneinte dies und lehnte es ab, ein Konzept zu erarbeiten. Die Organisation Wohnmobilland Schweiz startete eine Petition an den Grossen Rat, die ein Konzept für Abstellplätze erfordert. Mit einem geeigneten Stellplatzangebot könnte dem Wildcampieren in der blauen Zone - längs der Rheinpromenade - Abhilfe geschaffen werden.

 

Link Petition...